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Website-Baukasten, Freelancer oder Agentur: Was passt zu meinem Unternehmen?

Marina Graf·September 2026·Webdesign

Kurz beantwortet: Ein Baukasten ist günstig und schnell, aber austauschbar und in der Sichtbarkeit begrenzt. Ein Freelancer liefert individuelle Arbeit, hängt aber an einer Person. Eine Agentur bringt Strategie, Technik und Betreuung aus einer Hand, kostet dafür mehr. Welche Lösung passt, entscheidet nicht der Preis, sondern die Frage, was die Website für Ihr Unternehmen leisten soll.

Baukasten: schnell, günstig, austauschbar

Wix, Jimdo oder Squarespace haben ihre Berechtigung: Wer in einer Woche eine Präsenz braucht und wenig Budget hat, bekommt eine ordentliche Seite. Die Grenzen zeigen sich später, bei der Sichtbarkeit in Google, bei individuellen Funktionen, beim Umzug zu einem anderen System, der praktisch nicht möglich ist.

Der versteckte Preis ist die Zeit: Der Inhaber baut die Seite selbst, abends, über Wochen. Und das Ergebnis sieht aus wie tausend andere Seiten aus demselben Baukasten. Für einen Nebenerwerb ist das in Ordnung. Für einen Betrieb, der über die Website Anfragen gewinnen will, wird es schnell eng.

Freelancer und der Bekannte, der „das kann“

Ein guter Freelancer liefert individuelle Arbeit zu einem fairen Preis, oft die beste Lösung für kleine Betriebe. Das Risiko liegt in der Abhängigkeit von einer Person: Ist sie krank, ausgelastet oder wechselt den Beruf, steht die Website ohne Betreuung da. Updates, Sicherheit und Datenschutz bleiben dann liegen.

Der Bekannte, der „das mal eben macht“, ist die teuerste Variante, nicht in Euro, sondern in Nerven. Es gibt keinen Vertrag, keine Frist, keine Verantwortung. Und wenn die Seite nach zwei Jahren gehackt wird, weil niemand Updates eingespielt hat, gibt es auch niemanden, den man anrufen kann.

Agentur: mehr Kosten, mehr Verantwortung

Eine Agentur kostet mehr, weil sie mehr abdeckt: Strategie, Text, Gestaltung, Technik, Suchmaschinenoptimierung, Datenschutz und laufende Betreuung, mit mehreren Personen, die sich vertreten. Der Mehrpreis ist dann gerechtfertigt, wenn die Website ein Werkzeug zur Kundengewinnung sein soll und nicht nur eine Visitenkarte.

Unehrlich wäre zu behaupten, jede Firma bräuchte eine Agentur. Ein Einzelunternehmer mit voller Auftragslage braucht sie nicht. Ein Betrieb, der Anfragen und Bewerber über die Website gewinnen will und keine Zeit hat, sich um Technik zu kümmern, meistens schon. Was für Ihren Fall passt, klären wir lieber im Gespräch als mit einer Tabelle.

Die Frage, die vor der Entscheidung kommt

Bevor sich Baukasten, Freelancer oder Agentur sinnvoll vergleichen lassen, braucht es eine andere Antwort: Was soll die Website leisten? Eine reine Visitenkarte, die zeigt, dass es das Unternehmen gibt, stellt völlig andere Anforderungen als eine Seite, die planbar Anfragen und Bewerbungen erzeugen soll.

Wer diese Frage beantwortet hat, erkennt die passende Variante meist von selbst. Und eine zweite Frage gehört gleich dazu: Wer pflegt die Website in zwei Jahren, wer aktualisiert Technik und Inhalte, und wer ist erreichbar, wenn das Kontaktformular ausfällt? Die Antwort darauf entscheidet oft mehr als das Budget am Anfang.

Aus der Praxis

Fast jeder Betrieb, mit dem wir sprechen, hat eine Geschichte zur Website: der Baukasten, der irgendwann nicht mehr reichte; der Freelancer, der nicht mehr erreichbar war; der Neffe, der studiert und keine Zeit mehr hat. Die Entscheidung für die günstigste Variante war selten falsch, falsch war, dass niemand vorher gefragt hat, was die Website in zwei Jahren leisten muss.

Worauf es ankommt

Häufige Fragen

Anfangen ja, wechseln nur mit Neubau: Baukasten-Seiten lassen sich nicht in andere Systeme übertragen. Wer absehbar mehr braucht, spart mit einem sauberen Start auf WordPress am Ende Geld.

Das hängt vom Umfang ab: Seitenzahl, Texte, Fotos, Funktionen, Betreuung. Was Unternehmen für unterschiedliche Budgets erwarten können, haben wir in einem eigenen Beitrag beschrieben; für Ihren Fall nennen wir nach einem kurzen Gespräch eine konkrete Einschätzung.

Ja. Hosting, Updates, Sicherheit, Formulare und Datenschutz gehören bei uns dazu. Sie brauchen keinen zweiten Dienstleister für die Technik.

Lesetipp: Womit Sie bei einer neuen Website rechnen müssen, ordnen wir im Beitrag Was kostet eine Website ein. Wie wir Websites bauen und betreuen, steht auf unserer Seite Webseiten.

Über Count Media: Wir sind die inhabergeführte Marketingagentur mit Sitz in Osnabrück, deutschlandweit tätig. Strategie, Umsetzung und Technik aus einer Hand, von Website und Social Media über Performance Marketing bis Recruiting und KI-Optimierung.

Unsicher, welche Lösung passt?

Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Sie eine Agentur brauchen, oder ob ein einfacherer Weg für Ihren Betrieb reicht.

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